Der Hauptwiederspruch und er Feind N.1

Wenn man den Ausführungen Liwanag's folgt kann man mit viel Glück einige Unterschiede in dem Widerspruch der unterschiedlichen Völker mit dem „Feind N.1" und den der unterdrückten Völkern mit dem Imperialismus in Allgemeinen feststellen, welche man in der Praxis leicht verwechseln kann: es reicht wenn man die Pfeile der Revolution gegen ein einziges Ziel, die USA, richtet, um festzustellen: Die USA und die Volksrevolution formen die zwei Pole des selben Widerspruches. Und welcher Zweifel besteht daran, das jedes Volk im Krieg und jede Revolution in seinen „Feind N.1" unterscheiden und alle Kräfte auf ihn konzentrieren muss. Um genau das handelt es sich bei uns, auch wenn es nicht so aussieht. Nun gut, eine Sache ist es das verschiedene Länder oder Zonen der Welt in einem bestimmten Moment dem selben Feind gegenüber stehen und eine Allianz gegen ihn bilden können und eine andere Sache ist von der Möglichkeit zu reden diese Allianz auf alle Länder Asiens, Afrikas, Lateinamerikas, Osteuropas, Russland und China auszudehnen, weil das „Mehl von der anderen Küste ist" (wörtlich aus den Spanischen).

Hier befinden wir uns auf internationaler Ebene und in diesem Plan, wie man leicht verstehen kann, finden die unterschiedlichen Völker und Nationen nicht nur den US-Imperialismus sondern auch die anderen imperialistischen Staaten, oder so gesagt, wir stehen dem Imperialismus, dem wahren „Feind N.1" der Revolution, gegenüber. Es ist nicht schwer zu überprüfen, das die einziges Weise diesen Feind zu bekämpfen darin besteht den revolutionären Kampf in jeden Land zu entwickeln, in einigen Fällen gegen die Ausbeutung, die Plünderung und die Aggression des Imperialismus und in anderen Fällen gegen das eigene Bürgertum, auf die Weise das sich beide Teile der Bewegung gegenseitig in einem gemeinsamen Kampf unterstützen. Das bedeutet das der Feind N.1 von Land zu Land verschieden ist. Das heißt das er nicht der selbe für das philippinische Volk und wie, z.B., für Volk des Kongo , Frankreichs oder der USA ist. Oder um es auf andere Weise auszudrücken: Die Arbeiterklasse wie auch die unterdrückten Völker und Nationen der ganzen Welt haben, aus internationaler Sicht, einen einzigen Feind, den Imperialismus, gegen den sie ihre Kräfte vereinigen müssen um in zu zerschlagen, aber im selben Moment haben sie einen „anderen" Feind im inneren ihrer Länder, welcher ihr Hauptfeind ist. Und die Form der Zerschlagung des Ersten besteht in der Entwicklung des Kampfes gegen den Zweiten, eine andere Form existiert nicht.

„Es gibt nur einen effektiven Internationalismus - erklärte Lenin - welcher darin besteht, den revolutionären Kampf und die revolutionäre Bewegung im eigenen Land zu entwickeln und diese (mit Hilfe der Propaganda und mit materieller und moralischer Unterstützung), und nur diese Verhaltenslinie ohne Ausnahme, in allen Ländern zu unterstützen." (4)

Mit der Ausführung des revolutionären Kampfes gegen den „inneren" Feind befreien wir uns, zugleich tragen wir zur Befreiung anderer unterdrückter Völker und Nationen bei und schwächen den gemeinsamen Feind. Das hindert uns nicht daran die Vorherrschaft und die Rolle der Polizei die die USA im internationalen Bereich spielt anzuerkennen und weder hindert es uns daran jene zu unterstützen die konsequent gegen gegen sie und die anderen imperialistischen Staaten kämpfen. Aber aus diesem Grund, wie Liwanag es tut, anzunehmen man könnte eine gemeinsame Front des Kampfes gegen die USA bilden, welche mehrere kapitalistische Länder umfasst, ohne das das die gemeinsame antiimperialistische Front in jedem der einzelnen Länder der Welt schwächt, heißt uns die Hände zu binden, weil doch daraus nur die anderen kapitalistischen Länder einen Vorteil gegenüber der Arbeiterklasse und den breiten Volksmassen ziehen, wen auch nur auf dem Wege der Abschwächung der Widersprüche und des Klassenkampfes in diesen Staaten.

Es ist klar das die proletarische Revolution, der Beginn des revolutionären Kampfes, in den imperialistischen Ländern nicht aufgeschoben werden darf bis die rückständigen, unterdrückten und abhängigen Länder ihren Widerspruch mit dem Imperialismus beseitigt haben, weil mit dieser Vorgehensweise man niemals den Sieg gegen ihn erlangen kann.. Hier handelt es sich nicht um eine „gemeinsame" oder „gleichzeitige" Aktion des Proletariats und der Völker aller Länder, weil das auch heißt, wie Lenin erklärte, „den Sozialismus bis zu den „calendas griegas"*, das heißt bis zum „Niemals" aufzuschieben." Wir dürfen nie die Hauptwidersprüche der imperialistischen Epoche und der revolutionären Revolution; den existierenden Widerspruch zwischen der Arbeit und dem Kapital; den Widerspruch der den Imperialismus mit den unterdrückten Völkern und Nationen verbindet und den Widerspruch welchen die imperialistischen Staaten unter sich entgegen sehen, aus den Augen verlieren.

Die ersten beiden Widersprüche beinhalten alle imperialistischen Länder, das heißt die USA wie auch die anderen kapitalistischen Länder der „Zweiten" und „Dritten" Reihe, zu einem und die Arbeiterklasse aller Länder, welche die Reserve der proletarischen Revolution bilden, zum andern. Der Kampf der unterdrückten Völker, wie Jugoslawien oder Irak, welche angegriffen, ausgeschlachtet und ausgeweidet wurden, welche sich dem Imperialismus gegenüber stehen tragen zur Schwächung dieses gemeinsamen Feindes bei und und helfen, wenn auch nur aus diesem Motiv, des Sieg der proletarischen Revolution zu erringen; auch helfen bei der Schwächung des Imperialismus ihre Kämpfe, helfen „beim verlassen der allgemeinen Positionen des Kapitalismus, beschleunigen den Zeitpunkt der proletarischen Revolution und machen aus ihm eine Notwendigkeit".. Aber diese Widersprüche, wie wir oben aufgeführt haben, haben einen anderen Charakter und inklusive können sich gegen uns wenden weil wir sie nicht richtig einordnen können.

Um dieser wahre und „wichtigen" Frage auf den Grund zu gehen ist es notwendig von der Sicht der Klasse welche das internationale Proletariat darstellt und nicht von einem Volk oder einer Gruppe von Völkern auszugehen, welche die „Hauptkomponente" des generellen Kampfes gegen den Imperialismus und die Kapitalisten in jedem Land, m Speziellen in Westeuropa, Nordamerika, wie auch Russland, China und Asien's, sowie Afrika und Lateinamerika, darstellt. Im speziellen in diesen letzten Ländern, daran gibt es keinen Zweifel, besteht der Widerspruch zwischem dem Imperialismus und und den unterdrückten Völkern und Nationen fort. Es ist auch wahr, das der Imperialismus nicht nur die rohstoffexportierenden Länder unterdrückt, sondern auch welche Produkte für den Export herstellen. Diese Widersprüche können nicht auf ein nationales Problem begrenzt werden, sie haben einen anderen Charakter: sie entstehen aus dem bestehenden Widerspruch zwischen der Arbeit und dem Kapital, zu einem Extrem geführt in dieser gegenwärtigen Epoche des Monopolismus, und diese Epoche stellt sich nicht die Frage der nationalen Revolution sondern ein Prozess der sozialistischen Revolution auf dem ganzen Planeten. Das heißt nicht, das der nationale und demokratische Kampf in den Ländern aussteht, ein Kampf welcher von der Arbeiterklasse angeführt werden muss. Aber dort wo diese Revolution aussteht kann sie, unter keinem Konzept, allein das Ziel der Arbeiterklasse sein, sondern ist nur eine Etappe auf dem des Übergangs welcher zum Sozialismus führt und muss aus diesem Grund diesem Ziel untergeordnet werden. Das muss vom ersten Moment an klar sein weil im Gegenteil es nicht nur zur Spaltung der Arbeiterbewegung führt, sondern sie auch unter den politischen und ideologischen Einfluss des Bürgertums führt, welches sie manipulieren kann und sie für ihre eigenen Ziele unter dem Vorwand „des Nationalen Recht's" ausnutzt.

Hier verlangt es das jede kommunistische Partei ein klare und feste Position einnimmt, das heißt eine wahre sozialistische und internationalistische, welche auch die anderen Widersprüche in Betracht zeiht um sie für die Revolution auszunutzen. Unter diesen Widersprüchen sticht heute, in besonderer Weise, der der unterdrückten Völker und Nationen mit dem Imperialismus und der der imperialistischen Länder unter sich hervor. Das sind Widersprüche unterschiedlicher Natur, weil der erste direkt sich zwischen dem Widerspruch der revolutionären Kräfte und den Imperialisten befindet und in direkter Weise in dem Prozess der Weltrevolution eingreift und der zweite ist ein Widerspruch der im Feld der Konrarevolution agiert und nur als „Helfer" in der Revolution betrachtet werden kann wenn die kommunistischen Parteien ihn richtig zu nutzen wissen, Das verneint nicht die Wichtigkeit dieses Widerspruches und, natürlich, dieser hat eine wichtige Rolle in der Geschichte gespielt. Aus diesem Grund darf er nicht unterschätzt oder bei seite gelassen werden, was genau das ist was Armando Liwanag in seinen Nachwort in der Broschüre des Ray.O.Light tut.

Wie es scheint, alle Aufmerksamkeit dieser Broschüre, wie ihr Titel aussagt, ist konzentriert auf „ das charakteristische Wesen der militärischen Strategie des amerikanischen Imperialismus in der Welt". Der Militarismus ist das wichtigste Merkmal des Imperialismus im allgemeinen und der USA im Speziellen, besonders im letzten Jahrzehnt, und es ist klar das dieses Wesen es wert ist aus der Sicht des Marxismus-Leninismus studiert zu werden um aus diesem Studium die notwendigen Schlussfolgerung für den Kampf gegen ihn zu ziehen. Man muss verhindern dieses wichtige Problem einseitig zu betrachten weil doch die militärische Macht, die Herstellung von Waffen, inkl. der der Hochtechnologie, immer vom ökonomischen Potential und anderen sozialen Faktoren abhängt und aus diesem Grund nicht verallgemeinert werden. Andere Mächte, vor der USA, mit dem Besitz des Industriemonopols, haben die die imperialistische Vorherrschaft ausgeführt und wurden später abgelöst und das selbe oder etwas ähnliches kann der USA in einer nicht so fernen Zukunft passieren. Das Gesetz der ungleichen Entwicklung der Entwicklung der kapitalistischen Staaten operiert immer noch mit ganzer Kraft, weshalb es uns zumindest „übertrieben" scheint, die USA als einzigen Besitzer und Herrn der Welt die alle anderen Länder der Welt, auf die die selbe Art und Weise wie die alten Feudalherren, mit Galgen und Schwert, zu betrachten.

Diese Schema, was die Thesis des „Ultrakapitalismus" auf ihren militärischen Aspekt beschränk, hat sich und wird sich niemals aus dem einfachen Grund, wie Lenin aufzeigt, weil der Imperialismus die Essenz „des Monopolismus und seiner Mitbewerber" ist, verwirklichen. Das alles hat bereits zu zwei imperialistischen Weltkriegen geführt und wir d somit auch zum dritten Weltkrieg führen. Aber Liwanag ist so damit beschäftigt die „weltweite militärische Strategie" des amerikanischen Ultrakapitalismus zu analysieren, das er diese Detail nicht beachtet hat. Wofür brauchen die USA ihr Atomwaffenarsenal? Liwanag selbst sagt das das viel zu teuer währe um nur im Kampf gegen die Gerruilla genutzt zu werden. Zum Glück. Aber, und das Anitbalistische Verteidigungssystem das sie für ihren „Krieg der Sterne" entwickeln, wer glaubt den wirklich daran das sie es brauchen um sich gegen die Atomraketen der „terroristischen" Staaten wie Nordkorea oder Libyen zu schützen? Man muss schon sehr erfinderisch sein um das zu schlucken. Sie brauchen es um ihre Partner und Mitstreiter in „die Schranken" zu weisen, aber es ist ebenfalls sehr einfallsreich zu glauben das diese mit gekreuzten Armen zuschauen oder nicht das ökonomische und technische Potential besitzen im mit der USA mithalten zu können.

Am Ende wollen wir uns nicht in den Einzelheiten der die Entwicklung der innerimperialistischen Widersprüche und der Vorbereitungen eines imperialistischen Krieges verlieren, weil dies zu weit führen würde. Wir glauben das dieses Thema ausreichend in der Zeitschrift „Antorcha" (Fackel) behandelt wurde. Was uns interessiert ist hervorzuheben, das dieser Widerspruch, auf Grund der Ereignisse die wir hier nicht näher ausführen, auf die erste Ebene der internationalen Bühne aufgestiegen ist. Das unterdrückt oder hebt nicht die anderen Widersprüche auf, im spezielle den zwischen der Arbeit und dem Kapital in allen Ländern aber bedingt die Umkehrung des Weges zur Revolution. Das ist im Moment der Fall, so leid es uns auch tut, wenn das Gegenteil der Fall währe währen nicht die die Widersprüche der imperialistischen Staaten mit aller Kraft aufs neue ausgebrochen. Das ist so, wen auch die ökonomische und politische Krisis des kapitalistischen System zu einer Verstärkung des Klassenkampfes in allen Ländern zur Folge hat, weil die Arbeiterklasse die Orientierung und Organisation fehlt um diese Bedingungen umzukehren die Heute zu ihren Ungunsten arbeiten. Aus dieser Situation brechen wir nicht mit dem Weg den Liwanag und alle die sich an die Linie der „Maoisten" halten aus.

Glieder einer schwachen Kette

Liwanag verteidig ein „renoviertes" Konzept des „Maoismus", welches in den folgenden Zeilen in einer verkürzten Form wiedergegeben wird:

„In den rückständigen Ländern, semikolonial und semifeudalistisch, verschärft sich die konstante imperialistische Unterdrückung und Ausbeutung und Bedingungen sind vorteilhaft für eine bewaffnete Revolution. Das sind die schwächsten Glieder in der imperialistischen Beherrschung und Vorherrschaft der Welt. Mit der Verteidigung der revolutionären Essenz des Marxismus-Leninismus, müssen die revolutionären Proletarier in aller Welt den Völker in ihrem Kraftakt der Einführung der bewaffneten Revolution gegen den Imperialismus und seiner lokalen Marionetten helfen".

Liwanag will aus seinem Konzept die „revolutionären Essenz des Marxismus-Leninismus" machen, auf diese Art und Weise das jeder der nicht an dieser Thesis festhält als Antimarxist-Lenininist-Maoist und Antinternationalist bezeichnet wird, aber es ist klar das er sich in zwei wichtigen Fragen geirrt hat. Die erste bezieht sich auf die leninistische Theorie der „schwachen Glieder" der imperialistischen Herrschaft. Die zweite auf ist nichts anderes als eine Wiederholung dessen was er uns bereits erzählt hat. Gut, beginnen wir mit der ersten Frage: Können die rückschrittlichen, semikolonialen und semifeudalen, Länder als die „schwachen Glieder" der imperialistischen Kette betrachtet werden, so wie es sich im zaristischen Russland darstellte? Erinnern wir daran, das Russland, laut Stalin, der „Schnittpunkt aller Widersprüche des Imperialismus" war.

„Das war so weil Russland mehr als kein anderes Land mit der Revolution schwanger war und das machte das nur Russland in der Lage war die imperialistischen Widersprüche mit einer Revolution zu lösen (...) Lenin hatte Recht wenn er sagte das der Zarismus ein „ militärischer feudalistischer Imperialismus" war. Der Zarismus war das Kondensat der negativen Aspekte des Imperialismus dritten Potenz erhoben"(5).

Mehr noch, Stalin hebt auch andere wichtige Eigenheiten, wie das der Zarismus der „Jagthund" des des osteuropäischen Imperialismus, wie der Türkei, Persien, China,etc. War, hervor. „Aus diesem Grund verschmolzen die Interessen des Zarismus mit denen der östlichen Imperialisten zu einem dichten Gespinnst der Imperialisten"(6). Andere hervorstechende Aspekte des zaristischen Russland's waren: „die größte Volksrevolution, an deren Spitze sich das Proletariat in Verbindung mit ihren Verbündeten, den revolutionären Bauern, befand" Muss man denn erst beweisen das eine solche Revolution nicht auf halben Wege stehen bleiben kann, sondern das sie im Falle einen Sieges weitergehen und die Fahne des Aufruhrs gegen dem Imperialismus hoch halten muss? „Aus diesen Ausführungen geht hervor das die russische Revolution nicht weniger proletarisch sein konnte, nicht weniger als vom ersten Moment an einen proletarischen Charakter annehmen konnte, und damit nicht weniger getan hat als die Wurzeln des Imperialismus zu unterhöhlen"(7). Das alles und das Russland nur ein einziger Staat war machte es zum „schwächsten Glied" in der imperialistischen Kette. Deshalb gab es in Russland die günstigen Bedingungen für die bewaffnete Revolution, aber was dieses Glied in tausend Teile zerspringen lies war die sozialistische Revolution welche durch den imperialistischen Krieg provoziert wurde.

Das zeigt das es noch viele andere außer den militärischen und ökonomischen gibt die man in Betracht ziehen muss um die „Schwäche" oder Stärke eines jeden Gliedes festlegen zu können. Die Geschichte zeigt das nicht nur in den fortschrittlichen Ländern die Revolution beginnen kann, sondern auch, auf Grund der ungleichen Entwicklung der imperialistischen Länder und der Widersprüche die daraus hervorgehen, in denen mit einer zurückgebliebenen ökonomischen Entwicklung, das heißt in den „schwächsten Gliedern" der imperialistischen Kette. Es hat sich auch gezeigt, das der Beginn einer Revolution in diesen Ländern einfach ist, es aber sehr schwierig ist diese zu beenden, weil sie dafür die Hilfe brauchen die ihnen nur eine Revolution in den fortgeschrittenen Länder geben kann. Es braucht sie „Einheit" dieser beiden Teile der revolutionären Bewegung in bestimmten Momenten und Formen damit beide ihre Arbeit verrichten können. Eine andere Frage ist die wie man diese „Einheit" herstellt. Im Moment sagen wir nur das wenn die schwachen Glieder existieren müssen auch die starken Glieder existieren. Das Konzept Liwanag's führt zu dieser Schlussfolgerung. Wir gehen davon aus das der Imperialismus auf Grund seiner eigenen Natur ein schwaches, bereits verfallenes,verfaultes System darstellt woraus folgt, das nicht nur einige Glieder schwach sind sondern die ganze Kette. So gesagt: Es gibt starke Ketten mit schwachen Gliedern, aber wenn die Kette in sich schwach ist sind es auch ihre Glieder. Was aber nicht verhindert das mitten in der generellen Schwäche stärker geschwächte Glieder existieren.

Die leninistische Analyse zeigt genau das: der Imperialismus ist der Monopolismus, die maximale Konzentration der Produktion und des Kapitals, die ständige ökonomische Krise, ist Militarismus, Krieg und Revolution. In dieser Phase, der letzten der kapitalistischen Entwicklung, der soziale Charakter der der Widersprüche der Produktion und der private Charakter der Aneignung erreichen ihren größten Antagonismus und das System explodiert aus allen Nähten oder „Gliedern". Und es kann nicht aufhören so zu sein. Stalin drückte die selbe Idee auf folgende Weise aus: „Früher haben wir nur von der Existenz oder der Nichtexistenz der Bedingungen für die proletarische Revolution in verschiedenen Ländern, exakter in diesem oder jenem entwickelten Land, geredet. Heute reicht das nicht mehr aus. Jetzt muss man von der Existenz der objektiven Bedingungen für die Revolution im ganzen System des weltweiten Imperialismus reden, man muss es als eine einzige „Einheit" betrachten (...) weil doch das ganze System jetzt reif für die Revolution ist"(8).

Was wie ein theoretischer Ausrutscher aussieht, aus welcher Richtung man es auch immer betrachtet, ist die Thesis welche aussagt das nur die ökonomisch rückständigen Länder die Bedingungen für eine Revolution besitzen und dadurch können die restlichen Länder nicht mehr tun als diesen Völkern zu helfen und abwarten bis diese mit der Revolution fertig sind bevor wir mit unserer Revolution beginnen können. Das ist wie man weis eine anormale „Trotzkiste", ein Bujinismus. Welcher nicht die Einheit der imperialistischen Kette und die gegenseitige Hilfe, welche die beiden Teile der revolutionären Bewegung brauchen, in Betracht zieht. Welche „proletarische Revolution" unterlässt es diesen Völkern „zu helfen" in der Anstrengung die bewaffnete Revolution auszuführen um die Imperialisten und ihre lokalen Marionetten zu zerschlagen?

Das ist eine wichtige Frage, wenn auch nicht individual, aber aus ihr geht nicht hervor das wir jede Bemühung unterstützen müssen die sich nur gegen die eine imperialistische Macht (die USA) wendet während man die anderen imperialistischen Staaten vergisst oder beiseite lässt sowie auch unser eigenes Bürgertum und das diesen Kampf aufgeben soll um eine „Antiimperialistische Allianz" in Gang zu setzen. Das hat nichts mit der revolutionären Essenz des Marxismus-Leninismus zu tun, nichts mit den Prinzipien des proletarischen Internationalismus, nichts mit den anderen Prinzipien der kommunistischen Strategie und Taktik.

Die Vorhut der proletarischen Revolution und ihrer strategischen Reserve

Liwanag rundet seine Ausführungen mit folgender Bestätigung ab: „Jetzt, da keine starken sozialistischen Staaten existieren, die sich ausbreiten und den Imperialismus herausfordern, dogmatisieren die Revisionisten der imperialistischen Länder das der legale und parlamentarische Kampf in den imperialistischen Ländern der Haupfaktor der proletarischen Revolution ist und der bewaffnete Kampf der unterdrückten und ausgebeuteten Länder ein nebensächlicher Faktor ist. Es gibt aber auch einige wenige die behaupten das unter den gegenwärtigen Umständen sich die bewaffnete Revolution heute oder doch sehr bald an die Spitze der rückständigen Länder stellen kann"

In diesem Punkt will Liwanag Lenin nacheifern welcher bereits in seinem Werk „Was tun" geschrieben hat: „Die Geschichte stellt uns heute eine unmittelbare Aufgabe, welche wie in keinem anderen Land die revolutionärste aller unmittelbaren Aufgaben des Proletariats ist. Die Durchführung dieser Aufgabe, die Zerstörung der starken Festung der europäischen und asiatischen Reaktionäre, macht aus der russischen Revolution die Vorhut des internationalen Proletariat's".

Das Zentrum der weltweiten Revolution hat sich vom Westeuropa nach Russland verlagert weshalb Lenin die russischen Revolutionäre drängte ihre Aktionen als Vorhut der internationalen Revolutionäre zu beschleunigen. Diese Aktion ist nicht nur die Zerstörung „der starken Festung der europäischen Reaktion sondern auch die der asiatischen(...), das heißt er fordert die Arbeiterklasse auf die Revolution in ihrem eigenen Land durchzuführen, was sie in die Vorhut setzt, im Gegensatz dazu ruft Liwanag die Revolutionäre der imperialistischen Festungen auf jeden Druck fallen zu lassen und die rückschrittlichen Länder zu unterstützen damit diese ihnen die Kastanien aus dem Feuer holen, sich an die Spitze des internationalen Proletariat's stellen. Der Unterschied in den Szenen und Aktionen, wie auch der Verlauf, ist so klar das wir nicht glauben mehr über diese Sache verlauten lassen zu müssen.

Liwanag schlägt blind nach beiden Seiten aus, der Rechten und der Ultralinken, aber kritisiert nicht den Revisionismus und die Ultralinken; in Realität kann er das auch nicht tun da er sich mit ihnen auf einem selben Feld befindet. Mit der Zweiteilung der internationalen Arbeiterbewegung und dem Versuch das revolutionäre Proletariat auf einen zweitrangigen Platz zu verweisen bewegt er sich nicht etwa außerhalb des Marxismus-Leninismus? Die Frage welche Liwanag ignoriert ist das, nicht heute, nicht morgen und auch nicht in der fernen Zukunft, kein Teil der Bewegung, in keinem Land oder keiner Zone der Welt, die anderen Teile ersetzen kann, weil doch die Revolution eine Sache ist die nur das Volk eines jeden Landes betrifft.

Eine andere Frage ist die, wie Lenin für die Situation in Russland feststellte, das das Proletariat eines imperialistischen Landes (eines der schwachen Glieder der imperialistischen Kette) sich heut in baldiger Zukunft an die Vorhut des internationalen Proletariat's stellen und das eigenen Bürgertum vernichten kann. Aber ,für Liwanag, wir wir bereits festgestellt haben, ist das imperialistische und kapitalistische Russland Teil der „unterdrückten Länder", so das uns nicht mehr übrig bleibt als das wir den selben „antiimperialistischen Schützengraben" mit den jeltzinistischen Banditen und anderen Leuten seiner Klasse in den anderen unterdrückten Ländern teilen. Nichts von wegen dem „Unterstützen und Helfen" des revolutionären Proletariat's im kapitalistischen Russland, China und den anderen ex-sozialistischen Ländern damit sie dieses Spiel der kapitalistischen Ausbeutung und Unterdrückung beenden, damit sie sich wieder an die Spitze des internationalen Proletariat's stellen. Für Liwanag steht diese Rolle den unterdrückten Völkern und Nationen zu, das heißt der internationale Bewegung. Das bedeutet das sich auf magische Weise die „revolutionäre Reserve" in eine echte Vorhut verwandelt.

Das Proletariat muss nun im letzten Wagon des „Zuges der Geschichte" fahren und das trotzt das ihm einige Leute ihm eine „führende Rolle" zuschreiben.

Im Übrigen ist es ein sehr abgenutztes Ding der Revisionisten die Völker der semifeudalen und semikolonialen Länder als die „Vorhut der internationalen revolutionären Bewegung" zu betrachten, abstrahierend des nationalen und demokratischen Charakters dieser Bewegung, die ökonomischen, kulturellen und anderen Faktoren sie historisch geformt haben und denen nicht einmal das Proletariat entfliehen kann. Nehmen wir als Beispiel den „typisches Fall Indiens". Wie Fritz Stemberg richtig in seiner Arbeit „Der Imperialismus" geschrieben hat: „Die Bedingungen Indiens haben als Ergebnis das der Weg den das Proletariat beschreiben muss um sein Klassenbewusstsein zu erlangen unendlich schwieriger ist als in Europa. In Europa hat der Kapitalismus den Feudalismus ein einen mehrere Jahrhunderte dauernden Kampf beseitigt. Es hat eine Kampf zwischen der Klasse der Großgrundbesitzer und dem Bürgertum gegeben, mit einem immer mächtigeren echten revolutionären Bürgertum, woraus sich eine echte revolutionäre Ideologie gebildet hat (...) im Gegensatz dazu in Indien sind die alten Beziehungen des ökonomischen Systems im System der Kasten versteinert, weil dieses unbewegliche ökonomische System Jahrtausende auf dem Buckel hat. Dem alten System hat man einen Überbau im System der Kasten übergestülpt welches noch lange nach der Einführung neuer Infrastruckturen seinen Einfluss ausübt. Der indische Fabrikarbeiter entstand nicht wie sein europäischer Kollege aus einem langen Prozess sondern erst nach dem sich dieser in Europa seit langen entwickelt hatte. (...) Darum, voraussetzend das Indien auf keine Weise die Reife der Ökonomie der alten kapitalistischen erreicht hat, auch wenn die Kapitalisation, Urbanisation und Industriealisation Indiens mit der Europas verglichen werden kann und auch wenn sich hier die selbe Zusammensetzung des Kapital's zeigt, ist das Bewusstsein der proletarischen Klasse nicht entwickelt und aus diesem Grund verspätet sich der revolutionäre Klassenkampf. In Indien regieren die Toten mit großer Macht über die Lebenden"(9).

Die generelle Linie die Liwanag voraussagt unterscheidet sich in nichts von der „Strategie der Volkskriege", welche dazu aufruft „vom Lande aus die Städte einzukreisen", die selbe die auch Lin Piao und under verteidigen, obwohl nach den „Regen", wenn man sie auf weltweiter Ebene betrachtet, nichts anders bedeutet als das die Arbeiterklasse der imperialistischen Länder darauf warten müssen das die Agrarländer die Revolution durchführen und die imperialistischen Länder „retten". Und das Kurioseste ist das eine solche „Theorie" sich als die am weitesten entwickelte Quintessenz des Marxismus-Leninismus ausgibt oder zur vierten Potenz in unserer Epoche erhoben wird.

Lesen wir was Liwanag dazu schreibt:

„Lenin das in der Ära des Imperialismus und der proletarischen Revolution die unterdrückten Völker und Nationen, unter der Führung ihres eigen Proletariats, die Revolution durchführen können, während die imperialistischen Kräfte weiter Supergewinne im Ausland erlangen und die Arbeiteraristokratie und andere breite Sektoren der imperialistischen Länder bestechen".

Auf diese einfache und „ökonomische" Weise wird die Grundlage von der Lenin ausgegangen ist (die Ära des Imperialismus und der proletarischen Revolution ) komplett umgedreht. Natürlich will niemand das Ziel welchem die Monopole einen Teil ihrer Supergewinne, die sie aus der Ausbeutung des größten Teiles des Proletariat's der unterdrückten Länder gewonnen haben, zuführen. Dies ist eines der Herausragendsten Merkmale des monopolistischen oder imperialistischen Regimes. Natürlich es das nicht das einzige, nicht einmal kann es aus politischer und ökonomischer Sicht als das wichtigste betrachtet werden, weil doch in der Herbeischaffung dieser Situation die Revisionisten eine führende Rolle spielen. Außerdem, diese Situation welche im 19.Jahrhundert in England entstanden ist und sich praktisch auf alle kapitalistischen Länder ausgebreitet hat, kann sich nicht ewig halten und ändert sich in letzter Zeit immer schneller. Dieser Wandel ergibt sich, wie Lenin zeigt, weil: „Der englische Monopolismus konnte Jahrzehnte lang nicht in Frage gestellt werden. Im Gegensatz dazu, der heutige Monopolismus des Finanzkapitals wird ständig in Frage gestellt, es hat die Epoche der imperialistischen Kriege begonnen. Damals konnte man über Jahrzehnte die Arbeiterklasse eines Landes bestechen und verführen. Heute ist das sehr unwahrscheinlich, wenn nicht gar unmöglich. Aber jede „große" imperialistische Macht kann die reduzierte Schicht des Arbeiteraristokratie bestechen (...) Jetzt ist die „bürgerliche Arbeiterpartei" unvermeidlich und typisch in allen imperialistischen Ländern, aber auf Grund des verzweifelten Kampfes um die Kriegsbeute ist sehr unwahrscheinlich das eine solche Partei auf lange Sicht in einer Serie von Ländern überlebt"(10).

Lenin zog alle diese Faktoren in Betracht und hat aus diesem Grund nicht eine seiner Visionen der Welt und nicht eine seiner politischen und ökonomischen Prinzipien oder Theorien über die Epoche des Imperialismus und der proletarischen Revolution, welche die Massen der kolonialen und abhängigen Länder nach dem ersten Weltkrieg annehmen mussten, geändert. Ein anders Detail das Liwanag übersehen hat ist das Lenin nicht von der allgemeinen Krisis des Kapitalismus ausging, sondern von der Existenz eines großen sozialistischen Landes, wie auch von der Existenz einer großen und mächtigen Kommunistischen- und Arbeiterbewegung in der ganzen Welt als „Basis" für die Ausbreitung der revolutionären Bewegung in den unterdrückten und ausgebeuteten Ländern. Aus diesem Grund qualifizierte Lenin diese umfassende Bewegung als die „große Reserve" der proletarischen Revolution und wenn er davon sprach das sie die Vorhut übernehmen können sprach er vom nationalen und demokratischen Charakter die diese Bewegung charakterisiert aber niemals von ihren sozialen und proletarischen Wesen.

Das wurde klar als Lenin, in seinem „Bericht an den III. Kongress der kommunistischen Organisationen der Völker des Ostens" im November 1919, die folgenden Grundsätze festlegte: „Im Programm unserer Partei, angepasst im März dieses Jahres, haben wir gesagt, mit dem Charakter des Näherkommens der sozialistischen Revolution in der ganzen Welt, das der Bürgerkrieg der Arbeiterklasse gegen die Imperialisten und Ausbeuter in allen fortgeschrittenen Ländern beginnt mit den nationalen Kriegen der imperialistischen Länder zu verschmelzen. Das bestätigt den Vortgang der Revolution und wird sich jedes mal mehr bestätigen. Das selbe gilt für die Länder des Ostens". „Von hier heraus geht hervor -bestätigt Lenin später im selben Bericht- das nur das Proletariat aller fortgeschrittenen Länder der Welt, und damit auch unseres, die Arbeit welches das französische, englische und deutsche Proletariat begonnen hat zu beenden, aber so sehr wir das auch wünschen sind wir nicht in der Lage das ohne die Hilfe der Massen der unterdrückten und kolonialisierten Völker, und hier auf Platz Eins die Völker des Ostens, zu tun. Wir müssen begreifen das die Vorhut allein nicht in der Lage ist den Schritt zum Kommunismus zu gegen".

Es ist klar das diese Bewegung ein Teil des generellen Kampfes gegen den Imperialismus darstellt und aus diesem Grund eine wichtige Reserve der proletarischen Revolution darstellt. Sie ist der treueste und stärkste Verbündete der proletarische Revolution, aber es bestehen noch viele Möglichkeiten des sie vom Wege abkommen. Das bedeutet das die Möglichkeit besteht das sie es nicht schaffen ein „mehr oder weniger integrierter Bestandteil" zu sein; nur die Arbeiterklasse aller Länder kann daran interessiert sein, trotzt der Situation die sie gerade durchlebt, diese Arbeit zu Enden zu führen.

Liwanag folgt der Linie das „in Abwesenheit" der imperialistischen Kriege „es sehr wahrscheinlich ist, das die bewaffnete Revolution in den unterdrückten und ausgebeuteten Ländern die Bedingungen schafft damit das Proletariat in den imperialistischen Ländern die bewaffnete Revolution ausführen kann." Nach dieser Theorie kann das Proletariat in keinen Fall eine unabhängige Initiative in den imperialistischen Ländern ergreifen ohne das die unterdrückten und abhängigen Völker „die Bedingungen dafür schaffen". Alles hängt also davon ab was diese Völker tun. Ein wenig weiter beendet Liwanag seinen Gedankengang in dem er versichert das die „Verlängerung des Volkskrieges in den unterdrückten Nationen nicht zu einer Entmutigung bei den Vorbereitungen der bewaffneten Revolution in den imperialistischen Ländern" führen kann. Natürlich sagt er nichts über die Art und Weise wie diese Vorbereitungen zu treffen sind. Das einzige was klar bleibt ist das wir den Kampf nicht beginnen dürfen bevor sie die Bedingungen dafür schaffen. Aber wenn Morgen der imperialistische Krieg ausbricht, und alles spricht dafür, was sollen wir dann tun? Die generelle Richtlinie Liwanag's lässt uns total unbewaffnet, wenn auch, und wer weis wie, wir auf dem Weg der Reformen einige „Vorbereitungen" treffen können damit wir den bewaffneten Kampf beginnen können wen Liwanag uns den Befehl dazu gibt. Das ist wirklich sehr „ermutigend".

(*)calenda griega: calenda es ein Kalender der die christlichen Martyrer auflistet und somit in der Zeit der antiken Griechen nicht existierte. Das ist eine ironische Expression welche NIEMALS bedeutet.