Die unterschiedlichen Aufgaben des empirischen und theoretischen Denkens

Das Empirische und Theoretische sind an der selben Stelle mit der Praxis verbunden und führen seit den frühesten geschichtlichen Epochen unterschiedliche Rollen im Kenntnissprozeß aus. Über diese Eigenart haben Marx und Engels geschrieben: "Die Produktion der Ideen und Wiederspiegelungen, das Bewußtsein, erscheint am Anfang verknüpft mil den materiellen Tätigkeiten und dem materiellen Handel der Menschen als Ausdruck des reellen Lebens. Die Repräsentationen, die Gedanken, der spirituelle Handel präsentiert sich immer noch als direkte Emanzipation seines materiellen Verhaltens"(11).

Es ist wichtig dieses festzuhalten, weil es aufzeigt das in der ersten Phase der Entwicklung das Denkens es noch nicht geschafft hat sich von seiner direkten Verbindung mit der Welt unabhangig zu machen. In diesem Stadium babeo es die Personen nicht nur geschafft zwischen dem Notwendigen und nicht Notwendigen zu unterscheiden, sondem reproduzieren und wiederspiegeln dies auch in ihrem Bewußtsein. Zum Beispiel, sie können zwischen eßbaren Pf1anzen und einem Tier unterscheiden und machen Plane, zum einem um die Pf1anzen zu sammeln und zum anderen um Tiere zu jagen. Es stimmt auch das die Tiere zwischen eßbaren Pf1anzen unterscheiden können und andere Xiere jagen, aber wie Marx sagt, sie jagen (oder produzieren) nur was sie direkt fur sich und ihren Nachwuchs brauchen, "ihre Produktion ist einseitig, im Gegensatz zu der der Menschen, die universal ist". "Die praktische Kreation der realen Welt, die Entwicklung der anorg. Natur, ist das Werk der Menschen als das bewußte Wesen seiner Spezies"(12).

Diese erschaffen und Verarbeiten der obj. Welt unterscheidet den Menschen, das rationale Wesen, von den Tieren und setzt eine höhere Entwicklung des Bewußtseins als das rein Gefühlsmaßige, die Entwicklung der Plane zur Befriedigung seiner Notwendigkeiten, das Vorhandensein der Sprache und einiger Normen und Maßnahmen für die Übertragung der Wiederspiegelungen (Zum Beispiel Symbole und Zeichnungen) voraus. Diese Phase können wir als die des empirischen und rationalen Denkens identifizieren. In dieser ersten Phase tauchen auch die ersten Erscheinungen des abstrakten Denkens auf, welche die Form einer phantastischen Wiederspiegelung der materiellen Welt und der Verhaltnisse zwischen den Menschen annimmt.

Diese fant. Vorstellungen erreichten ihren Höhepunkt in der Epoche des Übergangs von der Sklaverei zur Zivilisation. Dessen klarster Ausdruck babeo wir in der Kunst und Kultur des ant. Griechenlandes, wo wir die ersten materialistischen Auslegungen, ein wenig Einfältig, sehen können. Das geht eng einher mit einer graßen Entwicklung der Produktion, der Technik und dem Handel, mit der Einführung der Sklaverei und dem Auftauchen, auf dieser Basis, des Staates. Es ist ab diesem Zeitpunkt, ab dem sich das Wissen von seiner direkten Verbindung mit der obj. Welt trennt. Die Formation einer Kaste von Intellektuellen, die nicht an der materiellen Arbeit teilnehmen, treibt diesen Prozeß voran, welcher seinem Gipfel in der Ausarbeitung der ersten philosophischen Systeme erreichte, welche diese soziale Situation rechtfertigten und vergöttlichten. Das bedeutet einen graßen Sprung in der Evolution des logischen Denkens, ein Sprung, sicherlich, in die Leere des Idealismus und die Metaphysik welche als "Basis" fur das gesamte theoretische Denken der ausgebeuteten und reaktionaren KIassen, die ihnen durch die gesamte Geschichte gefolgt sind, gedient babeo. "Der philosophische Idealismus, aus der Sicht des graben, einfachen, physischen Materialismus, ist einfach nur ein Absurdum.

1m Gegenteil, aus der Sicht des dialektischen Materialismus, der filos. Idealismus ist eine einseitige, übertriebene Entwicklung mit den Spuren, der einen Seite des Wissens, des Absoluten, getrennt von der Materie, der Natur, vergöttlicht"(13).

Der dial. Materialismus und der metaphorische Idealismus der antiken Griechen setzen eine graßen Grad der Entwicklung des Denkens voraus und sie formen die zwei graßen Strömungen mit den sich die Philosophen auseinandergesetzt babeo. Natürlich, man muß auf die Entwicklung der Industrie und der modemen wissenschaftlichen. Entdeckungen, auf das entstehen der Arbeiterklasse und dem Impuls des Klassenkampfes warten, damit der Materialismus und Dialektismus, bereichert und aufgearbeitet von Marx und Engels, den höchsten jemals im Denken erreichten Gipfel betreten. Diese Arbeit von Marx und Engels hebt zum ersten Mal die Philosophie auf den Rang der Wissenschaft, trennte sie vom Ballast der "Ideologie", um aus ihr eine unbezwingbare Waffe fur die rev. Umwalzung der Welt in den Handen der Arbeiterklasse zu machen. Mit dieser Arbeit erreichten sie auf fester materialistischer Basis einen wahren Sprung, eine Revolution in der Entwicklung des Denkens, so gesagt, in der Fahigkeit des Menschen die Gesetze welche die Welt, die Gesellschaft und das eigenen Denken beherrschen, zu verstehen.

Marx unterscheidet zwischen dem empirischen Wissen und dem theoretischen Wissen und zeigt ihre unterschiedlichen Funktionen im Denkprozeß auf, das das erste "sich auf das Beschreiben, Katalogisieren, Ausstellen und Schematisieren beschrank, in dem Maße in dem der Autor alle außeren Merkmale der realen Prozesse aufdeckt"(14), das zweite seine Aufmerksamkeit auf die Aufstellung der Beziehungen und Verknüpfungen, dem Übergang von einer Form zur anderen, zusammengefaßt, auf die "Reduzierung der sichtbaren, außeren Bewegungen auf die realen inneren Bewegungen"(15). Zum anderen, es ist ohne Zweifel, das das normale Denken und die Logik die Wiedersprüche einfängt und einige Typen der Beziehungen aufdeckt, aber, wie Lenin sagte, das sie nicht " den Übergang des einem zum anderen, was das Wichtigste ist"(16), einfangen. Mao hat diese Problem der Kenntnisstheorie analysiert und kommt zu dem selben Schlußfolgerungen: "das lag. Wissen unterscheidet sich dadurch vom sensorischen Wissen, das das erste die isolierten Aspekte, die außeren Verbindungen und Erscheinungen betrachtet und das zweite, mit einem Sprung vorwarts, die Gemeinsamkeiten, die Essenz und die inneren Zusarnmelmangen der Dinge"(17).

Aber hier muß man anführen, wie wir bereits beschrieben haben, was Mao als das "sensorische" Wissen beschreibt ist nichts anderes als das empirische Wissen, was sich von der Etappe des reinem gens. Wissens durch den Besitz, zumindestens teilweise, von rationalen Wissen unterscheidet. Man begreift sehr schnell, das der Mensch sich keine Meinung bilden und keinen Plan fassen kann wenn er nicht auch diese Art des Wissens besitzt. "Unsere Korper und unser Geist -schrieb J.Dietzgen- sind so eng miteinander verbunden, das die phys. Arbeit, wenn sie nicht mit der intellektuellen Arbeit einhergeht, absolut unmoglich ist ; die einfachste Handarbeit braucht die Mitarbeit des Verstandes"(18) eine andere Sache ist das "logische" Wissen, die Theorie, welche eine unterschiedliche Etappe in der Entwicklung des Wissens darstellt.

Wenn auch irnmer das emp. Wissen eine erste Phase für die spatere Entwicklung des Wissens darstellt, kann es nicht mehr, durch seine reine Funktion als "Sortierer", durch die eigenen Grenzen die es in dieser Etappe besitzt, als das nur die außeren, oberflachlichen Aspekte, die Erscheinungen der Dinge und Phanomene aufzeigen aber nicht ihre Essenz; d.h., nicht die inneren widersprücWichen Aspekte, ihre Selbstbewegung und ihre Verbindungen mit den restlichen Dingen. Für dieses feWt ihr das lag. dialektische Denken. Aber diese Wissen kornmt nicht, automatisch, aus dcm vorhcrgcgangcnen, weil sic sich, um es mil anderen Worten auszudrücken, auf unterschiedlichen Ebenen bewegen und anderen Gesetzen des Denken gehorchen: das erste ist das Ergebnis der spontanen, praktischen Erfahrungen, im Gegensatz zum anderen, welches das Ergebnis das logischen oder theoretischen Denkens ist. Die einfache Arbeit des Beobachtens, Aufzalllens, Trennen und Sortieren ist nicht wiss. Arbeiten ka1lll im Wiederspruch zum lag. dial. Denken (auf Grund der Gegensatze einiger prakt. Emp. Ergebnisse) stehen. Zu dem stellt, die Dialektik stellt nicht nur die quantitativen und qualitativen Unterschiede zwischen den Dingen und Phanomenen der realen Welt auf, sondern hebt auch im besonderem Maße die Gemeinsamkeiten in einem einzigen Systcm oder Konzept hervor und wie wir gesehen haben den Übergang des Einem zum Anderem.

Das ist das was wir als theor. Denken verstehen, was sich inhaltlich vom rationalen-empirischen Denken unterscheidet. Man muß nicht betonen, das beide in Verbindung stehen und ihrerseits mit der Praxis verbunden sind, wie auch mit dem sensorischen Denken (auf das der Mensch nie verzichten kann weil es die Basis alles seines Wissens darstellt). Natürlich, wie wir bereits aufgezeigt haben, jede dieser Formen oder "Phasen" spielt eine andere Rolle, wenn auch von einander abhängig, hebt sich immer die eine oder andere heraus, abhängig von den Problemen die uns beschäftigen und dem Wissen was wir über diese besitzen. So, Zum Beispiel, muß man ständig "alle runf Sinne" schärfen, um die Ursachen und Wiedersprüche die der Grund jedes neuen Problems oder Unbekannten sind, aufzudecken; wenn wir einen Feind oder ein Übel bekämpfen von denen wir nicht wissen wann und wo es uns "angreifen" wird (was uns nervös und unsicher macht), scharfen wir die Sinne; vor jeder Schlacht, wie Mao empfohlen hat, müssen wir die 99 von 100 Möglichkeiten das wir geschlagen werden untersuchen und uns in der Zeit die uns bleibt darauf vorbereiten und alle Vorbereitungen für den Sieg treffen; für andere Arten von Problemen müssen wir Daten und Berichte sammeln, die Meinung der Massen und der Experten in dieser Materie einholen, empirische Feldarbeit leisten um das Problem grundlegend zu studieren, aus allen Sichtwinkeln zu studieren und auf richtige Weise losen. Mit der Orientierung am Konzept des Marxismus-Leninismus können wir alles das tun; wir müssen nicht von Null anfangen, zumindest nicht in den grundlegenden Fragen, was oboe Zweifel viele Fehler und unnotiges Kopfzerbrechen venneidet. In der Stunde in der wir mil der Arbeit oder einer konkreten "Analyse" beginnen müssen wir die Einseitigkeit, den Subjektivismus, das Vorschnelle und andere Abweichungen, die mehr oder weniger "praktisch" und "theoretisch" sind verhindern. Die konkrete Untersuchung einer konkreten Situation ist nicht, wie man allg. annimmt, die Untersuchung einer konkreten Tat oder Erfahrung, eine solche Erfahrung, wenn auch noch so gut gewawt, kann uns nicht viele Dinge lehren oder zeigen (im Allgemeinen zeigen die isolierten Taten oder Ereignisse nur was das Bürgertum will). Wir haben eine andere Meinung über das "Konkrete" und die "Untersuchung", weshalb wir die "Billigkeiten" nicht wie Gold bewerten. Laut Marx ist das Konkrete "die Einheit des Vielseitigen", des Vielfachen; das bedeutet das wir nur auf ein echtes, tiefes (nicht außerlich und obertlachlich) Wissen über ein Problem oder eine Situation zurückgreifen konnen; wenn wir uns auf den Punkt der marxistisch- leninistischen Sichtweise begeben, welche uns erlaubt alle Daten die ein Problem betreffen in Betracht zu ziehen.

Der Übergang vom abstrakten zum konkreten Wissen

Das abstrakte Wissen ist nicht die letzte Etappe im Kenntnissprozeß. Es gibt eine noch wichtigere Etappe: eine Etappe welche vom abstrakten Denken zur rev. Praxis und dem konkreten Wissen fuhrt. Nur die bewußte rev. Praxis, das heißt nicht refonnistisch oder spontan, kann uns ein Wissen geben das nicht an allg. Gesetze oder "universelle" Weisheiten festhalt und das uns erlaubt tiefgreifend die Eigenarten der Revolution in unserem Land zu begreifen. In dieser Etappe reifen die Ideen, werden die Konzepte klarer man entwirft die Plane fur die Arbeit. Hier reprasentiert sich, um es mil anderen Worten auszudrücken, die Realitat die wir auf der Grundlage der bereits erworben Kenntnisse verandern wollen und müssen. Das ist sie Aufgabe des Programms und der pol. Linie der Partei, welches nicht nur die aktuelle Realitat, die Widersprüche etc. Betrachtet, sondern auch die unausweichliche Entwicklung und aufbauend auf diese das Ergebnis dieser Entwicklung: der "Übergang" einer ökon. Fonn in eine andere mil neuer Qualitat.

Die Fahigkeiten des lag. Denkens, die Analyse, seine Bewegung seine Fahigkeit mehr oder weniger richtig die Welt widerzuspiegeln, macht es zu einem aktiven Faktor welcher dem Menschen erlaubt sie zu bearbeiten, sie zu verandern, wie auch er sich im selben Moment verandert. Es ist auf diese Art und Weise in der das bereits aus der Praxis erworbene Wissen zu ihr mil tieferen und reicheren Inhalten zurückkehrt, womit sich der Kreis schließt: vom Konkreten (der lebendigen Sichtweise) zum Abstrakten und von hier zur Praxis, von dieser wieder zum Konkreten, mil dem Unterschied das es sich jetzt um ein neues konkretes Wissen handelt. So gesagt sind wir eine Stufe im unendlichen Kenntnissprozeß aufgestiegen.

Das ist der log. dialekt. Prozeß dem das Wissen folgt, wie die Geschichte der Philosophie und der gesamte ökon. und soziale Prozeß, dem die Menschheit bis heute gefolgt ist, beweist. Das dial. Wissen, dessen Wesen "das Aufzeigen aller Elemente der Realitat" ist, beschrankt sich nicht auf die Ausarbeiiung das Abstrakten, sondern folgt einem aufsteigendem Weg vom Abstraktem zum Konkreten, der Reprasentation des Konkreten im Denken als die "Einheit des Vielseitigen". Wie wir einer anderen Arbeit ("Die absolute Überkonfusion") (19) festgestellt haben, besteht zwischen dem abstrakten und dem konkreten Wissen ein Wiederspruch. Das abstrakte Wissen stellt eine "Rückschritt" des Wissen in Bezug auf das emp. konkrete Denken dar, weshalb es scheint, das es sich von seiner Basis entfernt um sich der Spekulation zuzuwenden. Natürlich, diese Entfernung scheint Notwendig zu sein um bestimmte notwendige Gesetze und Kategorien zu untersuchen ohne die die konkrete Realitat nicht in ihrer Kompliziertheit und Entwicklung erkannt werden kann. Auf der anderen Seite muß man sagen das das abstrakte Wissen nicht mehr als die generellen, universalen Gesetze der Entwicklung anbieten kann und seine Rolle im Kenntnissprozeß herausragt weil es eine Etappe im Übergang zum konkreten Wissen darstellt. Lenin erklarte das "die Bedeutung des Universellen ist widersprüchlich: ist unbeweglich, unrein, inkomplett, etc., aber sie ist nur eine Etappe auf dem Weg zum konkreten Wissen, weil wir das Konkrete Die komplett begreifen konnen"(20).

Auf die selbe Art und Weise wie das emp. Wissen ein Stufe auf dem Weg zum abstrakten Wissen darstellt, ist dieses Notwendig um zum konkreten Wissen aufzusteigen, so gesagt, um eine echte rev. Praxis der soz. Umwandlung zu entwickeln. An diesem Punkt angekommen kann die Frage der Kenntnisstheorie so gestellt werden: von der Erscheinung zum Wesentlichen und dem Wesentlichen zur Praxis, womit man im selben Moment das WIssen vertleft, es erklärt, vielseitiger macht, in anderen Worten, konkreter.

Auf das bezog sich Lenin als er schrieb: "Die Praxis steht über dem theor. Wissen, weil sie nicht nur die Fahigkeit des Universellen besitzt, sondern auch der momentanen Realität"(21). Die echte rev. Praxis unterscheidet sich von anderen weil sie diese zwei überdurchschnittlichen Eigenschaften in sich vereint: sie stellt die existierende Verbindung zwischen dem Universellen und der "unmittelbaren Realitat" her. Wie Stalin richtig sagte, wird durch die Praxis der Theorie das Ziel gegeben (...) genau wie die Praxis blind ist wenn die rev. Theorie ihr nicht den Weg erleuchtet"(22).

Die Wahrheit ist immer Konkret und weist dem Wissen seine obj. Inhalte zu. Es existiert keine Wahrheit die nicht diesen Charakter besitzt. Lenin schreibt: "Das grundlegende Prinzip der Dialektik ist das es keine abstrakte Wahrheit gibt, die Wahrheit ist immer Konkret"(23).

Zum Beispiel existieren nicht "die Pferde", das ist eine Abstraktion, es gibt eines im Konkreten oder ein anderes, mit diesen oder jenem Eigenschaften; "die Pferde" beschreibt alle Pferde ohne sich auf eines festzulegen. Im Speziellen ist das Universelle enthalten, "das Einzigartige ist das Universelle" (Lenin). Nur wenn wir ein konkretes Pferd betrachten können wir etwas über dieses erfahren und im selben Moment machen wir uns ein Vorstellung über die restlichen Pferde, über das was sie gemein haben, dem Universellen. Über die Pferde als abstraktes "Wesen" können wir nie etwas erfahren, aus dem einfachen Grund weil sie nicht existieren. Das selbe kann man über andere Abstraktionen sagen. Zum Beispiel die "Materie": um welche Materie handelt es sich, organische oder anorganische? Und innerhalb dieser zwei Erscheinungsformen der Materie, welches ist in seiner unendlichen Vielzahl, die Struktur jedes einzelnem, die infiere Organisation, ihre Bewegung, ihr Übergang des einen zum anderen?

Etwas ähnliches passiert mit der Abstraktion der ökon. Kategorie des "Wertes", der "kristallisierten Arbeit", wiederaufgenommen von den klass. Ökonomen durch Karl Marx, auf Grund welcher er, autbauend auf die log. gesch. Untersuchung des Warentausches und der Produktion, die soziale Verbindung welche der "Fetischismus" des Geldes und seine Umwandlung in Kapital darstellen, endecken konnte.

Ein anderes Beispiel können wir mit dem abstrakten Konzept des "Klassenkampfes" anfiihren. 1m AlIgemeinen, wenn man vom Klassenkampf spricht, versteht man darunter das es sich einen Kampf zwischen Ausgebeuteten und Ausbeutern, Unterdrückten und Unterdrückern handelt. Aber mit dieser Definition erreichen wir nicht die Erkenntnis über die Gesetze welche als Triebkraft in der hist. Entwicklung der Gesellschaft walten. Die Anerkennung dieser Gesetze ist wichtig, aber nicht ausreichend, nicht einmal vorrangig. Vor allem muß man mit großer Genauigkeit festlegen um welche Klassen es sich handelt, um welches Land, um welche hist. Epoche, weil von diesem das Ergebnis des Kampfes abhangt, welchem wir dienen sollten. Welches sind die zwei hauptsachlichen Klassen die sich gegenüberstehen? Welches ist die konkrete Form die dieser Kampf in einer speziellen Epoche und eine bestimmten Land annimmt? Spricht man vom poI., ökon., oder einem religiösen Kampfl Und nur von einer der Formen, Zum Beispiel dem ökon. Kampf, dem Reformistischen oder einer Kombination der Fon11en, so gesagt dem Klassenkampf entwickelt nach rev. Prinzipien?

Die Wahrheit ist die Synthese, das Wissen, über die verschiedenen Bestimmungen, Verbindungen und Bedingungen der Existenz (Zeit und Ort) der Dinge und Phanomene, ist das Entdecken ihrer speziellen Natur, ihrer Essenz. Hier ist auch der doppelte Aspekt der Erscheinung des Konkreten in Betracht zu ziehen: Das sensorisch Konkrete und das konkrete des Denkens. Nun gut, hier mu/3 man wieder hervorheben das der konkrete Charakter der Wahrheit dem Denken entspricht und nicht dem "sensorisch Konkreten". Wie Tchang En Tse. Professor an der Universitat Peking in der Zeit der Gro/3en Proletarischen Kulturrevolution, sagte: "der dial. Materialismus verneint nicht den konkreten Charakter der sensorischen Wahrheit, aber diese stellt nicht mehr als nur das außere Wissen der einzelnen Dinge dar und aus diesem Grund kann sie nicht die Natur und ihre infieren Bestimmungen beherrschen. Das. einfache Konkrete, welches immer nur eine Wiederspiegelung der einzelnen Erscheinungen ist, ist immer oberflächlich und einseitig, egal wie genau man sich an die Dinge annähert (...) diesem Grund kann man die Wahrheit nicht mit den Gefuhlen erfassen, weil diese (die Wahrheit) sich nur im Denken manifestieren kann. Mehr noch, sie taucht auch nicht am Anfang des Kenntissprozeßes auf, sondern ist sein Ergebnis"(24).

Der Marxismus-Leninismus bietet zahlreiche Beispiele der konkreten Analyse an, die Früchte des intensiven Studiums und der direkten Beteiligung am Klassenkampf sind. Wie man weill, "Das Kapital" von K. Marx stellt sich als das wichtigste Werk dar, welches eine grundlegende Sammlung des Wissen, des abstrakten wie auch konkreten, der Geschichte und im speziellen der kap. Gesellschaft, an bietet. Aufbauend auf dieses Wissen entwickelte Marx die Gesetze der Geburt, der Entwicklung und das verschwinden des Kapitalismus und den Übergang in ein neues System. Logischerweise konnten Marx und Engels nicht über die letzte Phase der Entwicklung des Kapitalismus reden, wenn auch ihre Analyse über die Konzentration und Zentralisation des Kapitals klar auf die Entstehung des Monopolismus und Finanzkapitals hinweist. Es war Lenin der eine exakte Untersuchung des Imperialismus durchfuhrte, aufbauend auf die Okonomie und die Ideen von Marx und diesen neues Wissen hinzufugte. Seinerseits hat Mao eine Analyse der Bedingungen durchgefuhrt welche die Revolution in einem semifeudalen und semikolonialen Land betreffen. In jedem Fall sind Marx, Engels, Lenin und Mao systematisch vorgegangen, haben alle Daten, okon. politischen und sozialen Faktoren und die im Klassenkampf gesammelten Erfahrungen, aufbauend auf wiss. Methoden und aus der Sicht der rey. Arbeiterklasse, untersucht. Neben den vielen bereits erwahnten Werken, wie "Das Kapital" und Lenins Werk "Der Imperialismus, die hochste Stufe des Kapitalismus" als Beispiel der konkreten Analyse der sozialen Realitat in bestinunten Landern und Zeiten, stechen besonders hervor: "Der 18. Brumar des Napoleon Bonaparte" von Karl Marx, "Was tun" und "Staat und Revolution" von Lenin und "Der verlangerte Krieg" vom Mao. Auch andere Werke von Autoren wie Mariategui und Dimitrov stechen hervor. In jeden dieser Werke konnen finden wir eine unschatzbare Quelle des theoretischen und praktischen Wissens. Natürlich, mil diesen Werken erschopft sich nicht die Moglichkeit des Wissens und der Analysis, welche das Ergebnis der jetzigen und zukünftigen rey. Praxis sein muß. Darüber muß man noch einige Dingen sagen.

Der absolute und relative Aspekt der Sichtweise der Praxis

Diese "praktische" Konzept, welches die Reichweite des Wissen auf die Erfahrungen die uns die Massen und die unmittelbare Arbeit bereitstellt begrenzt, nahert sich dem Konzept des imperialistischen Pragmatismus, fur welches die "Wahrheit" alles das ist was Nützlich ist und groß Gewinne einbringt. Zum anderen , weiß man auch, das die Verbreitung des metaphysischen Idealismus und aller Typen der Religion und "wissenschaftlichen Zaubereien" Ergebnis der rationalistischen Tendenzen und des vulgaren, mechanischen Materialismus sind, die nur auf die "Realitat" und die "Erfahrungen" die man sieht, die man anfassen kann, etc., aufbauen, wie auch ihre Unfähigkeit und Negativheit die aktive Rolle der Theorie (wemm sie ein echter Spiegel der Realitat ist und von den Massen erfaßt wird) anzuerkennen.

Es ist die Praxis die in jeden Fall die Echtheit der Theorie oder des Wissens überprüfen muß, weil ja die Praxis das einzige Kriterium der Wahrheit ist. "Die Richtigkeit des Wissen oder der Theorie wird nicht durch ein subjektive Abwagen bestinunt, sondern durch die Ergebnisse der sozialen Praxis"(25). Was die Idealisten und Subjetivisten tun ist eine "subjektive Abwagung" welcher die objektive Realitat fehlt; aus diesem Grund können sie nach ihrem Willen handeln weil sie nicht gezwungen sind ihre Ideen in der sozialen Praxis zu beweisen. Ohne Zweifel, das Wissen was der Mensch in jeder Epoche der Geschichte besitzt ist inuner Relativ. Niemals konnen wir ein absolutes Wissen über die obj. Welt erlangen, weil diese sich standig verandert und entwickelt. Aus der Sunune des relativen Wahrheiten wachst das absolute Wissen. Es ist besonders wichtig sowohl das absolute wie auch das relative Wissen anzuerkennen, diese wie einen Prozeß anzusehen. Das Wissen hat eine Geschichte und aus diesem Grund auch eine Entwicklung. Auch die Praxis die mit dem Wissen verbunden ist besitzt die Eigenschaft. Aus diesem Grund rat Lenin: "Man darf nicht vergessen, das das Urteilsvermogen der Praxis niemals komplett die menschliche Vorstellung bestatigen kann, wie immer sic auch ist. Diese Urteilsvermogen ist aus sich selbst heraus genügend zweideutig um zu verhindern das sich das Wissen der Menschheit in ein "absolutes" verwandeln kann und auf der anderen Seite ist genügend "Bestimmt" um gegen jede Form des Idealismus und das Agnostizismus zu kampfen"(26).

Wenn es sich um die Praxis als Kriterium der Wahrheit handelt, muß man die Betrachtung von Lenin in Betracht ziehen, welche mit aller Klarheit diesen doppelten Aspekt hervorhebt: den relativen und den abstrakten. 1m Gegenteil k6nnten wir in ein Absurdum fallen, wenn wir annehmen, das die Praxis, welche auch immer, die "Wahrheit" selbst ist, wenn sie in Wirklichkeit nur eine Arbeit ist die an das Wissen gebunden ist, das sie der "Knoten" ist welche das subj. Wissen an die reale Welt bindet, unabhangig davon ob sie sich in ihr korrekt oder inkorrekt widerspiegelt. Bleibt anzufügen, das die Praxis als Kriterium der Wahrheit immer "neutral" ist. Nur von hier aus kann sie ihre Rolle spielen. Diese "Zweideutigkeit" bewirkt, das die Praxis nicht in der Lage ist einige eindeutige Wahrheiten zu belegen, sei es im Bereich der Natur- oder Sozialwissenschaften. Aus dieser Sicht erklarte Tchang En- Tse, festhaltend an den Lehren von Lenin: "Der relative Charakter des Kriteriums der Praxis bedeutet das die Praxis, betrachtet in den Etappen ihrer Entwicklung, in jeder Etappe ihre Limite (Grenzen) besitzt. Aus diesem Grund kann sie nicht auf absolute Weise die diversen Theorien und Konzepte bestatigen (...) Es ist sehr wichtig den relativen Charakter der Praxis anzuerkennen. Mit dieser Erkenntnis verhindert man zum einen die Theorie vom "absoluten menschlichen Wissen", das heißt den Übergang des relativen zum absoluten Wissen, und zum anderen die Einstellung, welche in der einfachen und klaren Verneinung der Ideen die die jetzige Praxis (aber sicher die zukünftige) nicht beweisen kann, besteht"(27).

Das ist wie der selbe Autor, gleichermaßen auf eine Ideen von Mao aufbauend, ausführt, besonders richtig in der Praxis des Klassenkampfes. Der Sieg der Revolution nicht nur von der Richtigkeit der anzuwendenden Theorie oder Politik ab, sondern hangt auch von den Beziehungen der Krafte in den mitwirkenden Klassen ab. Wenn die Krafte der rev. Klasse momentan schwach sind, kann die Revolution Rückschlage erleiden. Aber diese Rückschlage k6nnen nicht beweisen, das die Politik oder die Theorie der Revolution falsch ist: "Die durch die Praxis bewiesenen Wahrheiten -schließt Tchang En-Tse- beinhalten ihren relativen Charakter, aber auch ihren absolute Teil. Durch die Limite in den Epochen der Entwicklung kann sie nicht alles Wissen bestatigen". Das ist das materialistisch dialektische Konzept der Praxis.

In der modernen Physik wurde das "Prinzip der Unbestimmtheit" aufgestellt, welches die Positivisten (letztendlich Idealisten) dazu benutzen, das verschwinden der Materie die sie untersuchen zu beweisen. Sie bauen auf die Tatsache auf, das im Moment (ich ignoriere hier den aktellen Stand der Wissenschaft) die Instrumente über welche sie verfügen nicht in der Lage sind mit Exaktheit den Ort und andere unbewegliche Eigenschaften der gerade entdeckten Teilchen bestimmen können.

Etwas ähnliches passiert auch mit dem Aufbau des Kommunismus. Die momentane Niederlage des Sozialismus hat zur Verbreitung von Ideen geführt die das wissenschaftliche Fundament des Marxismus-Leninismus in Frage stellen. Daher nehmen sie an das der Sozialismus jetzt nicht mehr "existiert", das er "gestorben" ist. Hat nicht das Bürgertum dasselbe über die Zerschlagung der Pariser Kommune (1871) gesagt? Und stellte nicht dieses erste Experiment der prol. Revolution, wenn auch mit ihrer Niederlage, eine Bestatigung der Theorien von marx dar, welche erlaubte neues Wissen über die Gesetze des Klassenkampfes zu erwerben, welche zur Einführung der Diktatur des Proletariats führte? Das alles war nicht, wie wir wissen, "das Ende" oder "der Tod des Kommunismus", sondern der Beginn der praktischen Ausführung, ein Beginn infiziert mit dem Fehler der eigenen Natur des Prozesses, aber historisch notwendig und unausweichlich. Und Dank welchen der Marxismus neue Lehren ziehen konnte, welche in aller Welt als wiss. Lehren für die Emanzipation der Arbeiterklasse dienten. Nicht umsonst hat die Reaktion und der Imperialismus alle seine Krafte aufgebracht um diese Lehren zu bekampfen, was beweist, das der "Tote" den sie oft getötet haben "sich bester Gesundheit" erfreut.

Quellen:

11. K. Marx und F. Engels "Die deutsche Ideologie"
12. K. Marx "Ökonomisch Philosophische Manuskripte"
13. Lenin, "Über die Frage der Dialektik"
14. K. Marx, "Das Kapital"
15. K. Marx, "Das Kapital"
16. Lenin, "Zusammenfassung des Buches von Hegel 'Die Wissenschaft der Logik'"
17. Mao Zedong, "Über die Praxis"
18. J.Dietzgen, "Kleine philos. Schriften"
19. M.P.M. (Arenas) "La superconfusión absoluta", Beilage der Zeitschrift "Resistencia" Sept. 1996
20. Lenin, Komplette Werke, Band 29
21. Lenin: "Zusammenfassung des Buches von Hegel 'Die Wissenschaft der Logik'"
22. Stalin, "Fundamente des Leninismus"
23. Lenin, Komplette Werke, Band 3
24. Tchang En-Tse. "Wahrheit und Wissen"
25. Mao Zedong, "Über die Praxis"
26. Lenin, "Materialismus und Empiriokritizismus"
27. Tchang En-Tse "Die Kenntnisstheorie und der dialekt. Materialismus im modernen China"